Kabarett

David Scheid – ALS DIE WELT NOCH EINE SCHEIBE WAR

18. Oktober 2024, 20:00 Uhr

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Artikelnummer: n. v.

Beschreibung

Bild: David Scheid © Antonia Mayer u. Felix Knoche

ALS DIE WELT NOCH EINE SCHEIBE WAR

Musik ist überall. Aber was macht eine „Welt Scheibe“ aus?

David Scheid unternimmt in seinem neuen Programm eine multimediale Reise rund um den Begriff „Welt Scheibe“. Vom Ursprung des Beats und den ersten urzeitlichen Raves, über Scheiben Welten und Disco Kugeln, bis hin zur modernen Popmusik.

„What we’re gonna do right here is go back, way back, back into time.“

Zitat – The Jimmy Castor Bunch

Als die Welt noch eine Scheibe war, war alles Andere Zukunftsmusik.

Ein Schlag auf das Fell einer urzeitlichen Trommel zum Beispiel. Doch diese Trommel war in erster Instanz kein Musikinstrument im heutigen Sinne, sondern viel mehr ein Telefon. Man könnte also sagen, Morsecodes waren die ersten Rythmen der Menschheit.  Diese Codes im Loop gespielt vermochten unsere Vorfahren in Trance zu versetzen. Die ersten Raves waren geboren. Ziemlich harter Techno, denn die Melodie war noch nicht erfunden.

Musik ist immer und überall, suchen wir sie also dort wo wir sie nicht vermuten. Sogar aus dem Heulen einer Feuerwehrsirene am Samstag-Mittag lässt sich eine Melodie zaubern. Ob das dann eine Welt Scheibe wäre? Wohl nicht, aber einen Versuch ist es doch jedenfalls wert.

Wie klänge es, wenn man das Klavier in Beethovens Mondscheinsonate durch Vogelstimmen ersetzt? War Troubardix ein schlechter Musiker oder war er seiner Zeit einfach voraus? Was meinen wir mit guter Stimmung? Und ist Volksmusik tatsächlich gut für´s Volk? David Scheid spricht über Gott und die Scheibe und sucht nach Antworten.

Von Woodstick´s bis zum sythetischen Drumloop, von der Leier der griechischen Antike hin zur Stromgitarre, von barocker Kammermusik bis zu „Detroit House“.
Musik war seit jeher Begleiter der Menschheit. Was sagt sie also über eine Gesellschaft aus?

Und glauben sie nicht auch, dass Schallplatten gar keine Scheiben sondern in Wahrheit Kugeln sind? Setzen sie Ihren Aluhut auf, dann werden sie es mit eigenen Augen sehen.
Sind Sie bereit für die Wahrheit?

In David Scheids neuem Kabarettprogramm wird es aber nicht nur musikalisch, denn das Auge hört bekanntlich mit. Auch Videosequenzen werden mit dem Plattenspieler gesteuert und in die Musik eingebettet – ein bombastisches Feuerwerk für Augen und Ohren.

David Scheid

Hip Hop darf lustig sein und Kabarett muss DOPER werden.

David Scheid ist Kabarettist, Schauspieler, Poetry Slammer und DJ. Mit seinem ersten Programm „REMIX, das Programm mit dem Plattenspieler“ gewann er 2016 den „Grazer Kleinkunstvogel“, den „Goldenen Kleinkunstnagel“, sowie das bayrische „Mittlere Schafrichterbeil“.

Es folgen zahlreiche TV-Auftritte im ORF und dem Bayrischen Rundfunk, darunter mehrmals in der Sendung „Pratersterne“ (ORF 1).

Mit der Rolle des „Dave“, bekannt aus der Show „Die Tagespresse“, spielt sich David Scheid in dem Format „DIE.Nacht“ (ORF 1) in die Herzen des jungen Fernsehpublikums. Der Jugendreporter ist Sinnbild einer Generation die im Überfluss aufwächst, der „Generation Why“. Des Weiteren entstand im ORF 1 rund um diese Kunstfigur die eigene die Mini-Serie „Dave“.

In der ersten Hip Hop Late-Night-Show „Rapper lesen Rapper“ tritt er seit 2016 gemeinsam mit seinen 3 Kollegen Dorian Pearce, Heinrich Himalaya und Peter Panierer auf und etablierte damit Rap als literarisches Genre. Unter dem Motto „Literatur ins Face“ bringen sie die Sprache der Subkultur und die Gepflogenheiten der sogenannten „Hochkultur“ unter einen Hut.

Derzeit ist David Scheid mit seinem zweiten Programm „Entschuldigung haben Sie auch 1 fetteren Beat?“ auf den heimischen Bühnen unterwegs.

„Das Missing Link zwischen DJ-Floor und Kabarett, Cloud-Rap-Lyrik und Politsatire ist David Scheid. (…) Wäre die Schnittmenge der angesprochenen Interessensgruppen die angepeilte Zielgruppe, wäre Scheid vermutlich sein einziger Besucher. Ihm gelingt es aber auf extrem lässige Weise, Jung und Alt zu einer fröhlichen Crowd zu vereinen: ‚Das ist Kleinkunst, Bitch, mit Rap-Attitude. Wenn’s dir nicht gefällt, schick mir dein Enkerl, alles gut.‘ “
(Peter Blau, Falter)

David Scheid himself, ist in seiner Art einfach eine coole Sau, er besitzt den höchsten Swag-Faktor der Kleinkunstszene.“
(diekleinkunst.com)

Das Entsetzen über den Perfektionszwang der Gegenwart führt bei ihm zur Lust an der eigenen Verwahrlosung. Oder anders gesagt: Die Generation Y wird zur Generation Wäh. David Scheid, Rapper, DJ, Internettroll und originellster Jungkabarettist des Landes, kennt den Friseur nur vom Hörensagen und das Fitnesscenter von Werbeslogans wie „Damit du in Echt so aussiehst wie auf deinem Profilbild“.
(Stefan Weiss, DerStandard)

Einlass

jeweils eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn

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bei jeder Veranstaltung ist der Preis an der Abendkasse um € 4,00 höher als im Vorverkauf (ausgenommen Kino, Clubs und Kinderprogramm)

der Vorverkauf endet jeweils zwei Stunden vor Veranstaltungsbeginn

Vorverkauf

online und im KiK-Büro

bei Thalia Ried ab ca. 1 Monat vor der Veranstaltung (ausgenommen Kino und Clubs)

bei Jamsessions ist freier Eintritt bzw. freiwillige Spende

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2 € für s'Innviertel Gästekarten BesitzerInnen
2 € für 4youCard BesitzerInnen
2 € für SchülerInnen, StudentInnen, Lehrlinge, Zivil- und Präsenzdiener gegen Vorlage eines gültigen Nachweises

Bei Lesungen bieten wir ein Freikartenkontingent für Schülerinnen und Schüler an. Ein gültiger Schülerausweis ist erforderlich! Wir bitten um Reservierung unter:
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