TANIA OLEIRO

& CARLOS LEITAO ENSEMBLE

„Achte Nacht des Fado”

FADO – der Blues Portugals

Samstag, 9. Februar, 20:00 Uhr

Die Nacht des Fado präsentiert seit acht Jahren die interessantesten Fadistas der pulsierenden Lissabonner Fado-Szene und steht für traditionellen Fado ohne Weltmusik- und Pop-Einflüsse. Um 1820 tauchte in Lissabon eine neue Musikform in den anrüchigen Hafenkneipen der Alfama und auch im Mouraria-Viertel der Prostituierten auf. Musizierende Matrosen haben verschiedene Musikstile aus Brasilien, Afrika, Arabien und Indien mitgebracht und gemeinsam mit portugiesischen Einflüssen die Grundelemente des Fado gelegt.
 
Die Sängerin Tania Oleiro wurde in Lissabon geboren und wuchs in einem musikalischen Haushalt umgeben von Fado auf. Von Kindesbeinen an sang sie in den lokalen Fado-Häusern ihrer Nachbarschaft, wo sie wegen ihrer außergewöhnlichen Stimme bereits früh auch von den großen Namen des Genres zum Mitsingen eingeladen wurde. Seit 15 Jahren ist sie professionelle Fadista und nahm 2016 ihr erstes Album „Tercos de Fado” auf. 2017 war sie bei den wichtigsten Festivals Portugals „Caixa Alfama” und „Festa do Avante” im Hauptprogramm.

Der sympathische Sänger, Komponist und Gitarrist, Carlos Leitao konnte sich mit seinem CD-Debut „Do Quarto” und dem gefeierten Folge-Album „Sala de Estar” als eine der besten Stimmen seiner Generation etablieren.

Line up: Tania Oleiro – Gesang; Carlos Leitao – Gitarre, Gesang; Henrique Leitao – Portugiesische Gitarre, Gesang; Carlos Menezes – Akustischer Bass

 

Eintritt: 20,-

 


 

 

FRANZOBEL

„Rechtswalzer“

LESUNG

Dienstag, 12. Februar, 20:00 Uhr

Der erfolgreiche Getränkehändler und Barbesitzer Malte Dinger ist ein Glückspilz. Als er jedoch unverschuldet in die Fänge der Justiz gerät, steht plötzlich seine ganze Existenz auf dem Spiel. Für den Balkan-Casanova Branko ist das Leben da schon vorbei. Vieles deutet darauf hin, dass er das Opfer abseitiger, sexueller Praktiken geworden ist, doch Kommissar Groschen glaubt nicht recht daran. Das Verhältnis Brankos zu der lustig gewordenen Witwe des Bau-Tycoons Hauenstein bringt dann die Machenschaften der neuen rechtsnationalen Regierung ans Licht, die den bevorstehenden Opernball als Propagandaspektakel inszenieren will. Franzobels neuer Krimi spielt in der Zukunft, ist aber brandaktuell.

Franzobel, geboren 1967 in Vöcklabruck, ist einer der populärsten österreichischen Schriftsteller. Er erhielt mehrere Auszeichnungen, darunter 1995 den Ingeborg-Bachmann-Preis, den Arthur-Schnitzler-Preis (2002) und den Nicolas-Born-Preis (2017). Bei Zsolnay erschienen zuletzt die Krimis „Wiener Wunder“ (2014), „Groschens Grab“ (2015) sowie 2017 sein Roman „Das Floß der Medusa“, für den er auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis stand und mit dem Bayerischen Buchpreis ausgezeichnet wurde. Sein neuer Krimi „Rechtswalzer“, aus dem er im KiK lesen wird, erscheint im Jänner 2019.

 

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

Eintritt: 10,-

 


 

 

IAN SIEGAL solo

„All The Rage“

ROOTS/BLUES/AMERICANA

Samstag, 23. Februar, 20:00 Uhr

Der sympathische, sehr unkonventionelle und in Veranstalter-Kreisen legendäre Draufgänger Ian Siegal gilt als die größte britische Soul/Blues-Sensation des letzten Jahrzehnts, und überhaupt als einer der ganz großen Blueser unserer Zeit. Von Fans und Kritikern wird ihm hoch angerechnet, dass Ian Siegal bei seinen Roots geblieben ist, obwohl es zahlreiche Möglichkeiten gegeben hätte, auf einen schnellen kommerziellen Zug aufzuspringen! Es gibt tatsächlich sehr wenige Künstler, die ihr Publikum von der ersten Sekunde an derart in den Bann ziehen können, was ihm Headline-Bookings auf vielen wichtigen Festivals einbrachte. In den 1990ern zog er zuerst als Straßenmusikant durch Europa, schaffte es auf Grund seiner Magie bald in diverse Clubs und stand 2003 plötzlich als Opener für ex-Rolling Stones Bill Wyman und seinen Rhythm Kings bei einer riesigen Europa-Tour auf den Bühnen. Wyman holte ihn dann auch als Sänger in die Band, dem folgte eine ausgedehnte Duo-Tour mit Big Bill Morganfield (der Sohn von Muddy Waters), danach kam er 2004 als Sänger der Lee Sankey Band bereits zum ersten Mal auch nach Österreich, und mit seinem Tom Waits-Programm „The Braindogs” begeisterte er 2009 erneut im Alpenland. Seitdem läuft es für Ian wie am Schnürchen. Er kann sich mittlerweile die Rosinen raus picken und er ist vor allem auch unter den schwarzen Blues-Musikern in den USA ein sehr geschätzter und gern gesehener Partner. Ian ist aber keineswegs starr einem Genre ergeben. Abseits des Blues und Rock tourt er aktuell mit dem Projekt „Broadway in Satin”, einer enorm hochwertigen Billie Holiday-Revue mit ausgewähltem Orchester, durch Südamerika und Ost-Afrika. In den USA wurde er als einziger Nichtamerikaner sowohl 2012 als auch 2013 bei den „Blues Music Awards” mit dem „Contemporary Blues Album Of The Year” nominiert und bei den „British Blues Awards” gewann er 2013 gleich in drei Sparten: „Male Vocalist Of The Year”, „Blues Album Of The Year” und „Song Of The Year”. http://iansiegal.com

 

Eintritt: 15,-

 


 

 

BLÖZINGER

„Vorzügliche Betrachtungen”

KABARETT

Samstag, 2. März, 20:00 Uhr

In seinem achten Bühnenprogramm versammelt das Kabarettduo BlöZinger einige Figuren der ersten sieben Programme in einer Geschichte. Als Großmeister der Gestik und Mimik benötigen sie dabei nur ein Minimum an Requisiten. Trotzdem öffnet sich vor dem inneren Auge des Publikums eine komplexe, fantasievolle und originelle Welt voll Humor. Mit gewohnt schauspielerischer Raffinesse widmen sich Robert Blöchl und Roland Penzinger in „Vorzügliche Betrachtungen“ ihrem bisherigen Oevre und setzen dabei mehr als ein Best-Of in Szene. Zu Recht wurden BlöZinger bereits zweimal (2013 und 2017) mit dem österreichischen Kabarettpreis ausgezeichnet. Übrigens, der Deutsche Kleinkunstpreis geht 2019 ebenfalls an BlöZinger! Die Jurybegründung: „Damit zeichnet die Jury ein österreichisches Duo aus, Robert Blöchl und Roland Penzinger, denen es mit schauspielerischer Raffinesse, schwarzem Humor und einem Minimum an Requisiten gelingt, großes Kino zu projizieren: komplexe Szenarien von aberwitziger Komik. Im aktuellen Stück agieren ihre kuriosen Charaktere in einem Altersheim. Ernsthaft zum Totlachen.“ Die Preisverleihung findet am 10. März 2019 im Forum Theater „unterhaus“ in Mainz statt.

„Etwas Wahnsinnigeres und Schrägeres und zugleich die Fantasie Anregenderes gibt es derzeit kaum im heimischen Kabarett-Genre.“ (Kurier)

 

 

Eintritt: 20,-

 

 


 

 

MOORE-MOSS-RUTTER

CAROLINE KEANE & TOM DELANY TRIO

„19. Guinness Celtic Spring“

CELTIC FOLK MUSIC

Freitag, 15. März, 20:00 Uhr

 

Mit einer neuen Generation an irischen und englischen Musikern tritt der „Guinness Celtic Spring“ seine Reise an. In England gefeiert wie kein anderes Ensemble, zählen Moore-Moss-Rutter seit vielen Jahren zu den interessantesten Formationen der englischen Szene. Das Trio wurde 2009 gegründet und bereits 2011 gewann es den Young Folk Award der BBC Radio 2. Die Band entwickelte aus der traditionellen englischen Folk-Music ihren eigenen Stil, wobei sie zeitgemäßen Folk, klassische Musikelemente und Bluegrass in ihre Musik einwebt. Kurz gesagt: Das Trio zählt zu den jungen Wilden, welche die Krusten aufbrechen, frische Luft in die Szene strömen lassen und mit ihrem „Contemporary Folk” die Regale der immer gleichen „Alten Schule” gehörig abstauben. Als „beispielhafte Innovatoren der Szene” bezeichnet sie das renommierte britische Worldmusic-Magazin „Songlines” und schreibt über die Band „Achingly beautiful ... the best of english instrumental music” und BBC Radio 3 meint gar „Giving English traditional music the love and respect it deserves…“
Line up: Jack Rutter – Guitar, Vocals, Tom Moore – Violin, Archie Churchill-Moss – Melodeon;

Sehr traditionelle Klänge aus Irland liefern drei grandiose junge Künstler aus dem Westen der Insel. Caroline Keane an der Concertina, Tom Delany an den Pipes und Marty Barry an der Gitarre stehen für exzellente Tunes! Caroline Keane wuchs in der „Sliabh Luachra”-Tradition von West Limerick auf. Durch diesen gälischen Hintergrund wurde sie von Kindesbeinen an musikalisch geprägt, was sie auch in ihrem sehr druckvollen Spiel auf der Concertina zum Ausdruck bringt. Tom Delany wächst mit einem irischen Vater und einer französischen Mutter in einem ebenfalls musikalischen Haushalt auf. Seine großen Vorbilder an den irischen Uillean Pipes sind Paddy Keenan und „Blackie” O`Connell. Somit ist sein Stil auch vom fahrenden Volk der irischen „Travellers” stark beeinflusst. www.weltenklang.at

 

 

Eintritt: 22,-

 


 

THOMAS RAAB

„Walter muss weg”

LESUNG

Freitag, 22. März, 20:00 Uhr

 

Eine abgelegene Postkartenidylle: sanfte Hügel, dichte Wälder, anständige Bürger, Frischluft sowieso. Hannelore Huber aber weiß es besser, schließlich lebt sie am Rande des Dorfes Glaubenthal, und so manches stinkt hier gewaltig zum Himmel. Ganz besonders die Leichen in diversen Kellern. Und eine davon steht im Mittelpunkt von Thomas Raabs neuem Roman: Hannis Ehemann kam unter äußerst mysteriösen Umständen ums Leben. Aber wozu hinterfragen! Hauptsache tot. Die beiden haben zwar beinah das ganze Leben miteinander verbracht, den größten Teil allerdings aneinander vorbei. Und zwar konsequent. Folglich freut sich die alte Huber nun auf ihren wohlverdienten Ruhestand – doch sie freut sich zu früh. Vor den Augen der versammelten Trauergemeinde fällt der Sarg in die Grube, springt auf und offenbart einen falschen Leichnam. Da stellt sich natürlich nicht nur die Frage, wer diesen Toten auf dem Gewissen hat oder was in Glaubenthal sonst noch alles in den Gräbern herumliegt, sondern vor allem: Wo ist der verstorbene Ehegatte? Der Start der neuen Krimireihe des Bestsellerautors Thomas Raab: spielerisch, humorvoll und herrlich böse!

„Humor mit originellen Wortspielen kennzeichnet den Krimi in einem Dorf, dem die Landflucht zusetzt“ Ingeborg Sperl (Der Standard)

Thomas Raab, geboren 1970, lebt nach abgeschlossenem Mathematik- und Sportstudium als Schriftsteller, Komponist und Musiker mit seiner Familie in Wien. Zahlreiche literarische und musikalische Nominierungen und Preise. Die Kriminalromane rund um den Restaurator Willibald Adrian Metzger zählen zu den erfolgreichsten in Österreich. Zwei davon wurden bereits für die ARD verfilmt. Außerhalb der Metzger-Reihe erschien 2015 der von Feuilleton hoch gelobte Serienmörderroman „Still. Chronik eines Mörders“. 2017 wurde Thomas Raab mit dem erstmals verliehenen Österreichischen Krimipreis ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

 

Eintritt: 10,-

 

 


 

ERICH HACKL

„Am Seil”

LESUNG

Dienstag, 9. April, 20:00 Uhr

Wie es dazu kam, dass der stille, wortkarge Kunsthandwerker Reinhold Duschka in der Zeit des Naziterrors in Wien zwei Menschenleben rettete. Wie es ihm gelang, die Jüdin Regina Steinig und ihre Tochter Lucia vier Jahre lang in seiner Werkstatt zu verstecken. Wie sie zu dritt, an ein unsichtbares Seil gebunden, mit Glück und dank gegenseitigen Vertrauens überlebten. Was nachher geschah. Und warum uns diese Geschichte so nahegeht. Diese Erzählung gäbe es nicht ohne das Versprechen, das Lucia Heilman sich selbst gegeben hat, den passionierten Bergsteiger Reinhold Duschka (1900–1993) zu würdigen, der sie und ihre Mutter vor der Deportation in ein nazideutsches Vernichtungslager bewahrt hat. Auf Lucias Erinnerungen gestützt spannt Erich Hackl einen weiten Bogen von einer Zeit, „in der Männer noch beste Freunde und Frauen beste Freundinnen hatten“, über die dramatischen, zugleich eintönigen Jahre im Versteck bis in die unmittelbare Gegenwart. In Hackls genauer, vor Leidenschaft leuchtender Sprache werden nicht nur Retter und Gerettete lebendig – sie zwingt uns auch, die Aktualität dieser Geschichte zur Kenntnis zu nehmen in einem Europa, in dem mehr denn je Zivilcourage gefragt ist.
„Der Ton ist zurückhaltend, die Geschichte gewaltig und aufwühlend.“ (Martina Sulner / Hannoversche Allgemeine Zeitung)
„Am Seil liest sich wie ein spannender Indizienprozess zur Aufklärung eines Falls von Zivilcourage.“ (Martin Doerry / Spiegel, Hamburg)
Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. „Auroras Anlaß“ und „Abschied von Sidonie“ sind Schullektüre. Unter anderem wurde er 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

 

 

Eintritt: 10,-

 


 

 

JMS

„7 days & 7 nights”

BLUES/SOUL

Freitag, 12. April, 20:00 Uhr

Das Blues/Soul-Trio JMS (gesprochen wie „James“) wurde 2017 in Wien gegründet. Der Songwriter, Sänger und Gitarrist Johannes Falter jammte viel mit Bassist Michael Mosbacher, bevor Simon Gramberger am Schlagzeug zu dem Duo kam. Falter und Gramberger, zwei gebürtige Oberösterreicher, sind in diversen musikalischen Projekten wie „Tens Full of Jacks“, „Gesangskapelle Hermann“ und „The Diabolical Symphony of the Mechanical Age“ aktiv. Mit dem aus der Steiermark stammenden Mosbacher spielt Gramberger außerdem in der Band „Erwin & Edwin“. Für ihren ersten Homecoming-Gig in Ried holt sich das Trio Gerhard Vorauer am Keyboard dazu, den man von der bayrischen „Mundwerk-Crew“ oder der Innviertler All-Star-Ball-Band „Tschäss Ma“ kennt.

Auf „Trying to Make a Living“, der ersten EP von JMS, finden sich 5 ehrliche, gefühlvolle Songs. Entgegen dem glattgebügelten Sound moderner Popmusik setzt die Band auf rohe Stimmen und schafft Raum für Improvisationen. Auch ihre beiden Musikvideos zu „18/5“ und „7 Days & 7 Nights" wirken durch Purismus und Entschleunigung. Die ersten Nummern vom kommenden Debüt-Album werden dem Publikum exklusiv live präsentiert!

Line up: Johannes Falter– Gesang, Gitarre; Simon Gramberger – Schlagzeug; Michael Mosbacher – Bass; Gerhard Vorauer – Keyboard

 

 

Eintritt: 15,-

 


 

 

DENK

„Tänker“

DIALEKTPOPROCK

Samstag, 27. April, 20:00 Uhr

Birgit Denk und ihre Musikerkollegen wissen was sie wollen: Musik machen in der Sprache in der sie denken und träumen, ohne stilistische Grenzen, immer dem eigenen Geschmack verpflichtet. Das gelingt ihnen zur Freude vieler bunter, treuer Fans seit nunmehr 17 Jahren. Die Arbeitsweise ist eingespielt. Die Rollen verteilt, die Medien, Zuhörerinnen und Veranstalter wissen, was sie an DENK haben. Doch nun, beim 9. Album wurde das gewohnte Fahrwasser der Musiker verlassen, denn die Motivation, sich zu erneuern, war groß. DENK ging also im Juni auf die Reise in Ihr persönliches Mekka der europäischen Popmusik – nach Schweden! Der schwedische Produzent Niels Nielsen wurde gewonnen, ein Studio in Linköping gebucht und ein Haus im Wald für die ganze Belegschaft gemietet. In nur 2 Wochen wurde ein erstaunliches Stück Musik eingespielt. 12 brandneue Titel, die irgendwie anders klingen, aber dann wieder ganz vertraut nach „Denk“. Geschichten vom Regen im Dezember, von Cremeschnitten, von unseren Helden von Früher – von den Bildern unserer Zeit. Musikalisch so breit gefächert wie schon immer. Österreichische Dialektmusik international hergestellt. Ein ergebnisoffener Prozess ganz im Zeichen der Zusammenarbeit, der großen Gemeinschaft, der Mitternachtssonne, des teuren Bieres, der Gelsen, besonnener Skandinavier, temperamentvoller Österreicher und der verbindenden Sprache Musik! Tänker in Schweden also.

DENK sind: Birgit Denk – Stimme, Erzählerin; Alex Horstmann – Stimme, Bassinstrumente; Thomas Tinhof – Stimme, Saiteninstrumente; Ludwig Ebner – Saiteninstrumente; Harald Wiesinger – Tasteninstrumente; Philipp Mayer – Schlaginstrumente

 

 

 

Eintritt: 20,-

 


 

 

JUNGER

„Lieder aus dem Walfischbauch“

WOLKENVERHANGENER INDIE-ROCK

Dienstag, 30. April, 20:00 Uhr


Wer vom Leben noch nicht gänzlich aller Illusionen und Emotionen beraubt wurde, der ist bei JUNGER richtig. Denn die vier Musiker aus dem hohen Norden Österreichs haben es sich zur Aufgabe gemacht, die kleinen noch verbliebenen Inseln der verborgenen Sehnsüchte zu ergründen. Dass sie in ihrem musikalischen Vorleben von der Musik der etwas heftigeren Gangart geschliffen und gehärtet wurden, verleiht dabei den Songs ihren unverwechselbar raubeinigen Charme. Zwölf Jahre sind vergangen, seit Sänger und Mastermind Hans-Peter Junger mit den drei Musikern von Sin After Sin, Albert Radlinger (Gitarre/Gesang), Andreas Mitterbuchner (Bass/Gesang) und Thomas Jungmayr (Schlagzeug), die knochentrockene Rockband Revolve formte. Auf einige Jahre mit vielbeachteten Auftritten folgte eine kreative Pause, ehe die vier mit dem Singer-Songwriter Projekt Hans-Peter Junger & die Jünger und deutschsprachigen Liedtexten wieder im Rampenlicht erschienen und unter anderem als Gewinner des Chiemsee Liedermacher Contest 2017 auf sich aufmerksam machten. Die Entwicklung war aber noch nicht abgeschlossen, aus dem Projekt sollte wieder eine eingeschworene Band werden und so wurde der Stil verfeinert, die Energien gebündelt und mit Stefan Burgstaller ein vertrauter Steuermann früherer Tage zurück an Bord geholt, welcher derzeit gemeinsam mit Michi Wiesinger den Sound für das 2019 erscheinende Debut-Album der Band schmiedet. JUNGER haben im Indie-Rock Platz genommen und besetzen dort eine Nische irgendwo zwischen Element of Crime und Nick Cave & the bad seeds. Wo immer JUNGER vor Anker gehen, laden sie auf große Fahrt durch Elemente und Gezeiten, in eine Welt voll Fernweh, Wagemut und Tiefgang ein. Man hat das Gefühl, einer alten Seele zuzuhören, wenn Hans-Peter Junger mit charismatischer Stimme seine Geschichten von der Liebe und vom Scheitern, von Leid und Leidenschaften vorträgt, während sich melodienreich sanfter „laid-back-sound" in die Gehörgänge der Zuhörer spült, ehe unvermittelt tobend ein Orkan losbricht, bis Deck und Luken geflutet sind und nichts mehr übrig bleibt, als die große Freiheit im ewigen Moment. facebook.com/junger.band

 

 

Eintritt: 18,-

 



 

 



 

 

Ausstellung im KiK:

Hans Polterauer – Kinetische Objekte

Ab dem 18. Jänner und im Februar stellt Hans Polterauer im KiK einige seiner kinetischen Objekte aus, die jeden Betrachter zum Staunen und Wundern bringen. Sie erinnern an Dada und Surrealismus und verbinden auf einzigartige Weise das Herz mit dem Hirn. Hans Polterauer, geboren 1958, wohnhaft in Münzkirchen und nennt sich Zeichner und Bastler. Man könnte ihn auch Zauberer nennen, denn er macht aus banalen und schäbigen Dingen des Alltags kleine bewegliche Wunderwerke. Diese kinetischen Objekte sind Poesiemaschinen, die gerade durch die Unzulänglichkeiten ihrer „gebastelten“ Existenzen die Retina des Betrachters durchbrechen und berührende Nachbilder in seinem Inneren hinterlassen. Die grazilen Objekte treffen trotz oder gerade wegen der verwendeten bescheidenen Alltagsmaterialien sehr berührende Aussagen. Auf erfrischend lustvolle Weise hat Hans Polterauer seinen eigenen unverwechselbar individuellen Kunstkosmos geschaffen.  Er gehört dem Passauer Kunstverein an und ist seit 2001 Mitglied der Innviertler Künstlergilde (IKG) und seit 2004 auch der Welser Künstlergilde.

 

 

 



 

 

FREE  DANCE  CLUB

Der free dance club unter der Leitung von Gabi Gadermaier versteht sich als offener Tanzraum für Menschen, die gerne Töne in Bewegungen umsetzen – sich frei tanzen wollen. Innere Töne dürfen mit den äußeren Tönen kommunizieren. Spontanität, Vielfalt und Kreativität sind garantiert, ebenso Spaß und Freude. So bunt wie die Tanzbewegungen sein dürfen ist auch die Musik. Gabi Gadermaier ist nicht nur eine leidenschaftliche Tänzerin, sondern auch eine passionierte Musikkennerin, die sich in vielen Genres zu Hause fühlt. Dies spiegelt sich unweigerlich auch in ihren Musikzusammenstellungen und sorgt immer wieder für wunderbare musikalische Überraschungen. In diesem Sinne: come, have fun and move it!

 

FREE DANCE CLUB – „Don`t walk, dance!“
Der Free Dance Club tanzt am Mittwoch, 27. März sowie am Mittwoch, 24. April von 19:00 bis 20:30 Uhr im KIK. Musik: Quer durch Raum und Zeit
KiK, Hartwagnerstr. 14, 4910 Ried,
Kontakt: Gabi Gadermaier, g.gadermaier@inext.at, Tel.: 0699/12796724

 

 

 

 

 



 

 

Jam Session/Offene Bühne

von KiK und LMS Ried

am Mi., 13. März ab 19:30 Uhr

und am Mi., 3. April ab 20:00 Uhr

 


Den Opener im März bestreiten die Lehrer der Jazzabteilung der LMS-Ried Hermann Linecker, Gerald Endstrasser, Gerold Mayr und Frank Schwinn. Publikum sowie anwesende Schüler erhalten einen Eindruck,  wie die vier Lehrer auf der Ebene der Musik miteinander interagieren. Da die meisten Schüler ihre Lehrer nur vom Einzelunterricht her kennen, wird das für sie mit Sicherheit ein spannender, musikalischer Abend. Im Anschluss daran wird wie immer gejammt.


Die Opener am Mi., 3 April bestreiten „The Struts“ sowie das Duo „Desert Twins“. The Struts sind ein Ensemble der LMS Steyr. Zwar schon in den unterschiedlichsten Setups miteinander verbunden fanden sich die vier MusikerInnen in dieser Konstellation erst im Wintersemester 2018. Stilistisch bewegt sich die Band momentan im Bereich Jazz und Funk, wobei das Experimentieren mit anderen Genres schon jetzt in den Proben spürbar ist. Das Programm beinhaltet aktuelle Pop-Hits, eigens arrangierte Jazzstandards und metrisch anspruchsvollere Stücke von Avishai Cohen oder Sting. Line up: Mira Weissengruber – Gesang, Werner Weissengruber – Klavier, Max Eisserer - E-Bass, Samuel Stöcher – Schlagzeug


Das Duo „Desert Twins“ lernte sich am Warschenhofer Blues Festival kennen. Bei einer Session mit anderen Musikern hat es auf der musikalischen Ebene zwischen den beiden sofort gefunkt und die Dessert Twins waren geboren. Marinella Schmitberger und Gerold „Moarly“ Mayr spielen eine interessante Mischung aus Country und Blues auf ihre ganz spezielle Weise.