ERICH HACKL

„Am Seil”

LESUNG

Dienstag, 9. April, 20:00 Uhr

Wie es dazu kam, dass der stille, wortkarge Kunsthandwerker Reinhold Duschka in der Zeit des Naziterrors in Wien zwei Menschenleben rettete. Wie es ihm gelang, die Jüdin Regina Steinig und ihre Tochter Lucia vier Jahre lang in seiner Werkstatt zu verstecken. Wie sie zu dritt, an ein unsichtbares Seil gebunden, mit Glück und dank gegenseitigen Vertrauens überlebten. Was nachher geschah. Und warum uns diese Geschichte so nahegeht. Diese Erzählung gäbe es nicht ohne das Versprechen, das Lucia Heilman sich selbst gegeben hat, den passionierten Bergsteiger Reinhold Duschka (1900–1993) zu würdigen, der sie und ihre Mutter vor der Deportation in ein nazideutsches Vernichtungslager bewahrt hat. Auf Lucias Erinnerungen gestützt spannt Erich Hackl einen weiten Bogen von einer Zeit, „in der Männer noch beste Freunde und Frauen beste Freundinnen hatten“, über die dramatischen, zugleich eintönigen Jahre im Versteck bis in die unmittelbare Gegenwart. In Hackls genauer, vor Leidenschaft leuchtender Sprache werden nicht nur Retter und Gerettete lebendig – sie zwingt uns auch, die Aktualität dieser Geschichte zur Kenntnis zu nehmen in einem Europa, in dem mehr denn je Zivilcourage gefragt ist.
„Der Ton ist zurückhaltend, die Geschichte gewaltig und aufwühlend.“ (Martina Sulner / Hannoversche Allgemeine Zeitung)
„Am Seil liest sich wie ein spannender Indizienprozess zur Aufklärung eines Falls von Zivilcourage.“ (Martin Doerry / Spiegel, Hamburg)
Erich Hackl, geboren 1954 in Steyr, hat Germanistik und Hispanistik studiert und einige Jahre lang als Lehrer und Lektor gearbeitet. Seit langem lebt er als freier Schriftsteller in Wien und Madrid. Seinen Erzählungen, die in 25 Sprachen übersetzt wurden, liegen authentische Fälle zugrunde. „Auroras Anlaß“ und „Abschied von Sidonie“ sind Schullektüre. Unter anderem wurde er 2017 mit dem Menschenrechtspreis des Landes Oberösterreich ausgezeichnet.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

 

 

Eintritt: 10,-

 


 

 

JMS

„7 days & 7 nights”

BLUES/SOUL

Freitag, 12. April, 20:00 Uhr

Das Blues/Soul-Trio JMS (gesprochen wie „James“) wurde 2017 in Wien gegründet. Der Songwriter, Sänger und Gitarrist Johannes Falter jammte viel mit Bassist Michael Mosbacher, bevor Simon Gramberger am Schlagzeug zu dem Duo kam. Falter und Gramberger, zwei gebürtige Oberösterreicher, sind in diversen musikalischen Projekten wie „Tens Full of Jacks“, „Gesangskapelle Hermann“ und „The Diabolical Symphony of the Mechanical Age“ aktiv. Mit dem aus der Steiermark stammenden Mosbacher spielt Gramberger außerdem in der Band „Erwin & Edwin“. Für ihren ersten Homecoming-Gig in Ried holt sich das Trio Gerhard Vorauer am Keyboard dazu, den man von der bayrischen „Mundwerk-Crew“ oder der Innviertler All-Star-Ball-Band „Tschäss Ma“ kennt.

Auf „Trying to Make a Living“, der ersten EP von JMS, finden sich 5 ehrliche, gefühlvolle Songs. Entgegen dem glattgebügelten Sound moderner Popmusik setzt die Band auf rohe Stimmen und schafft Raum für Improvisationen. Auch ihre beiden Musikvideos zu „18/5“ und „7 Days & 7 Nights" wirken durch Purismus und Entschleunigung. Die ersten Nummern vom kommenden Debüt-Album werden dem Publikum exklusiv live präsentiert!

Line up: Johannes Falter– Gesang, Gitarre; Simon Gramberger – Schlagzeug; Michael Mosbacher – Bass; Gerhard Vorauer – Keyboard

 

 

Eintritt: 15,-

 


 

 

DENK

„Tänker“

DIALEKTPOPROCK

Samstag, 27. April, 20:00 Uhr

Birgit Denk und ihre Musikerkollegen wissen was sie wollen: Musik machen in der Sprache in der sie denken und träumen, ohne stilistische Grenzen, immer dem eigenen Geschmack verpflichtet. Das gelingt ihnen zur Freude vieler bunter, treuer Fans seit nunmehr 17 Jahren. Die Arbeitsweise ist eingespielt. Die Rollen verteilt, die Medien, Zuhörerinnen und Veranstalter wissen, was sie an DENK haben. Doch nun, beim 9. Album wurde das gewohnte Fahrwasser der Musiker verlassen, denn die Motivation, sich zu erneuern, war groß. DENK ging also im Juni auf die Reise in Ihr persönliches Mekka der europäischen Popmusik – nach Schweden! Der schwedische Produzent Niels Nielsen wurde gewonnen, ein Studio in Linköping gebucht und ein Haus im Wald für die ganze Belegschaft gemietet. In nur 2 Wochen wurde ein erstaunliches Stück Musik eingespielt. 12 brandneue Titel, die irgendwie anders klingen, aber dann wieder ganz vertraut nach „Denk“. Geschichten vom Regen im Dezember, von Cremeschnitten, von unseren Helden von Früher – von den Bildern unserer Zeit. Musikalisch so breit gefächert wie schon immer. Österreichische Dialektmusik international hergestellt. Ein ergebnisoffener Prozess ganz im Zeichen der Zusammenarbeit, der großen Gemeinschaft, der Mitternachtssonne, des teuren Bieres, der Gelsen, besonnener Skandinavier, temperamentvoller Österreicher und der verbindenden Sprache Musik! Tänker in Schweden also.

DENK sind: Birgit Denk – Stimme, Erzählerin; Alex Horstmann – Stimme, Bassinstrumente; Thomas Tinhof – Stimme, Saiteninstrumente; Ludwig Ebner – Saiteninstrumente; Harald Wiesinger – Tasteninstrumente; Philipp Mayer – Schlaginstrumente

 

 

 

Eintritt: 20,-

 


 

 

JUNGER

„Lieder aus dem Walfischbauch“

WOLKENVERHANGENER INDIE-ROCK

Dienstag, 30. April, 20:00 Uhr


Wer vom Leben noch nicht gänzlich aller Illusionen und Emotionen beraubt wurde, der ist bei JUNGER richtig. Denn die vier Musiker aus dem hohen Norden Österreichs haben es sich zur Aufgabe gemacht, die kleinen noch verbliebenen Inseln der verborgenen Sehnsüchte zu ergründen. Dass sie in ihrem musikalischen Vorleben von der Musik der etwas heftigeren Gangart geschliffen und gehärtet wurden, verleiht dabei den Songs ihren unverwechselbar raubeinigen Charme. Zwölf Jahre sind vergangen, seit Sänger und Mastermind Hans-Peter Junger mit den drei Musikern von Sin After Sin, Albert Radlinger (Gitarre/Gesang), Andreas Mitterbuchner (Bass/Gesang) und Thomas Jungmayr (Schlagzeug), die knochentrockene Rockband Revolve formte. Auf einige Jahre mit vielbeachteten Auftritten folgte eine kreative Pause, ehe die vier mit dem Singer-Songwriter Projekt Hans-Peter Junger & die Jünger und deutschsprachigen Liedtexten wieder im Rampenlicht erschienen und unter anderem als Gewinner des Chiemsee Liedermacher Contest 2017 auf sich aufmerksam machten. Die Entwicklung war aber noch nicht abgeschlossen, aus dem Projekt sollte wieder eine eingeschworene Band werden und so wurde der Stil verfeinert, die Energien gebündelt und mit Stefan Burgstaller ein vertrauter Steuermann früherer Tage zurück an Bord geholt, welcher derzeit gemeinsam mit Michi Wiesinger den Sound für das 2019 erscheinende Debut-Album der Band schmiedet. JUNGER haben im Indie-Rock Platz genommen und besetzen dort eine Nische irgendwo zwischen Element of Crime und Nick Cave & the bad seeds. Wo immer JUNGER vor Anker gehen, laden sie auf große Fahrt durch Elemente und Gezeiten, in eine Welt voll Fernweh, Wagemut und Tiefgang ein. Man hat das Gefühl, einer alten Seele zuzuhören, wenn Hans-Peter Junger mit charismatischer Stimme seine Geschichten von der Liebe und vom Scheitern, von Leid und Leidenschaften vorträgt, während sich melodienreich sanfter „laid-back-sound" in die Gehörgänge der Zuhörer spült, ehe unvermittelt tobend ein Orkan losbricht, bis Deck und Luken geflutet sind und nichts mehr übrig bleibt, als die große Freiheit im ewigen Moment. facebook.com/junger.band

 

 

Eintritt: 18,-

 


 

 

GREGOR SEBERG

„Wunderboi”

KABARETT

Freitag, 10. Mai, 20:00 Uhr

Leider abgesagt. www.gregorseberg.at

 

 

 

 


 

KURT PALM & HP FALKNER

„Monster“

PREMIERENLESUNG mit MUSIK

Dienstag, 14. Mai, 20:00 Uhr

Polit-Groteske, Krimi-Satire und herzzerreißende Liebesgeschichte: Bei den Dreharbeiten zu einem Horrorfilm am Rottensee mischt sich ein lesbisches Vampirpärchen unter die Statisten, während im Flüchtlingsheim der Innenministerin eine Suppe serviert wird, die ihr nicht bekommt. Am nächsten Tag werden im Strandbad der Fuß einer Frau und das Hinterbein eines Hundes angeschwemmt. Als dann auch noch ein Fischer verschwindet, ist klar, dass in den Tiefen des Sees ein Monster sein Unwesen treiben muss. Der Polizist Alfons Stallinger versucht vergeblich, die Absage eines auf der Seebühne geplanten Konzerts zu erreichen. Kurt Palm ist mit „Monster“ nicht nur die lang erwartete Fortsetzung des Bestsellers „Bad Fucking“ gelungen – er legt noch eins drauf.
Kurt Palm, geboren 1955 in Vöcklabruck, Studium der Germanistik und Publizistik, wurde mit der gefeierten TV-Produktion „Phettbergs nette Leit Show“ (1994-96) bekannt. Sein Bestseller Bad Fucking (2010) wurde 2011 mit dem Friedrich Glauser-Preis für den besten deutschsprachigen Krimi des Jahres ausgezeichnet und war auch als Film erfolgreich.
www.palmfiction.net
Hans Peter Falkner begleitet Kurt Palm bei seiner Lesung musikalisch und ist die eine Hälfte der Zwei-Mann-Band Attwenger. Seit nunmehr 30 Jahren trommelt und ziehharmonikasiert sich das Duo Attwenger durch heimische und internationale Konzertbühnen und zeigt dabei auch dem begeisterten Ausland, wie sich oberösterreichische Gstanzln auf Punk, Techno, House, Dub und Rockabilly reimen. Wenn HP Falkner seine Knopfharmonika aber beiseitelegt, dann sammelt und archiviert er unter anderem auch Gstanzln und schreibt zahlreiche neue hinzu. Sein im Herbst 2016 erschienener dritter Gstanzl-Sammelband 890 Gstanzln inkl. CD ist ein Kleinod der nicht selten spöttischen, gerne auch mal obszönen oberösterreichischen Liedform.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

Eintritt: 10,-

 


 

daBERRER

„ausgepopt”

MUSIKKABARETT

Donnerstag, 16. Mai, 20:00 Uhr

Hatten Sie schon immer Lust auf einen abendfüllenden Kulturvortrag über das oberösterreichische Innviertel? Vermutlich nicht. Das ist auch dem Berrer klar. Deshalb hat er einen ausgeklügelten Plan ausgeheckt: unter dem Vorwand, ein Konzert mit umgedichteten Perlen des Austropop zu geben, lockt er das ahnungslose Publikum in die Vorstellung und beglückt es mit einer unfreiwilligen Kulturreise durch ein Land, so unberührt wie unbekannt. Oder wussten Sie, dass fernab der Heimat eine bayrische Minderheit in Oberösterreich lebt? Dass diese Minderheit keine zweisprachigen Ortstafeln bekommt, obwohl diese - wie zum Beispiel im Falle von Saiga Hans alias Sankt Johann am Walde - mindestens so notwendig wären wie in Kärnten? Dass diese Minderheit einen urzeitlichen Dialekt spricht, in welchem nicht zwischen männlichen und weiblichen Personalpronomen unterschieden wird? Also eine frühe Form von gendergerechtem Sprachgebrauch, wenn auch in einer etwas rüden Ausprägung. Tauchen Sie ein in eine Welt, in der die Begriffe Kunst und Dünger unzertrennlich miteinander verbunden sind. Eine Welt aus rivalisierenden Dörfern, in der verbotene Liebe unweigerlich nicht nur zu zerbrochenen Herzen sondern auch zu mehrfach gebrochenen Knochen führt. Eine Welt, in der Emannzipation gelebt, aber dafür mit Doppel „n“ geschrieben wird.

Lernen Sie das Innviertel mit seinen Eigenheiten kennen, beziehungsweise lernen Sie die Eigenheiten der Innviertler kennen, hören Sie liebevolle Eigeninterpretationen allseits bekannter Austropophadern und genießen Sie einen schrägen Heimatabend mit dem Berrer. Übrigens: 2018 gewann daBerrer gleich zwei Kabarettwettbewerbe, das Kufsteiner Salzfassl und den Salzburger Sprössling. www.daberrer.at

 

Eintritt: 18,-

 


 

 

ENSEMBLE21

„Cissy & Hugo a Caracas”

MUSIKTHEATER

Mittwoch, 22. Mai, 20:00 Uhr

Der Vamp von Favoriten - Cissy Kraner ist das weibliche Pendant zu Bronner, Qualtinger & Co, ihre legendären Lieder schrieb Hugo Wiener. Jahrzehntelang traten sie im Kabarett Simpl auf, waren auf internationalen Tourneen, im Fernsehen und im Theater in der Josefstadt. „Cissy & Hugo a Caracas“ fasziniert mit satirisch-pointierten Chansons wie „Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn, den meinen schlug der Ferdinand mir ein“, „Wie man eine Torte macht" oder „Der Nowak lässt mich nicht verkommen". Die Schauspielerin Rita Hatzmann und der Grammy-Gewinner Georg O. Luksch bringen die aufregendsten Momente des künstlerischen Schaffens von Cissy Kraner zum Erblühen. Electro Swing, Theremin, Live-Performance, Percussion und klassische Klavierbegleitung schaffen Klangstrukturen, die eine Katalysatorwirkung bilden. Schwungvolle mehrsprachige Nummern zu überaus witzigen Texten und Wienerlied runden das Programm ab. Cissy und Hugo konnten 1938, vor 81 Jahren, mit einer Künstler-Tournee dem Nazi-Regime gerade noch rechtzeitig entkommen. Sie gingen erst nach Bogotá und von da nach Caracas - das Programm erzählt die erste Begegnung des Paares und ihr Kennenlernen auf der Reise nach Südamerika, die Suche nach dem individuellen künstlerischen Ausdruck auf einem fremden Kontinent, die Herausforderung in fremden Sprachen zu reimen, den Wortwitz zu erspüren. Sie eröffneten eine Musik-Bar, Cissy feiert mit spanischen, englischen und französischen Chansons Erfolge. Hugo schreibt die Nummern und begleitet sie am Klavier. Sie entwickeln in dieser Zeit ihren unvergleichlichen Stil, mit dem sie schließlich nach Wien zurückkehren. www.ensemble21.at  
Rita Hatzmann: Schauspielstudium an der Bruckner Uni Linz, Theaterwissenschaft an der Uni Wien - Abschluss mit Auszeichnung, Engagements als Schauspielerin u.a. Stadttheater Dortmund, Klagenfurt, Burgtheater Wien, Rollen in Operetten und in Filmen wie „Sisi“, „Schlawiner“, „Tatort“ u.a.
Georg O. Luksch: Klassischer Klavierunterricht, SAE (School Of Audio Engineering) absolviert, Zusammenarbeit mit Künstlern wie Falco, Nina Hagen, Komponist für u.a. „Universum“, TV und Kino, als „Club 69“ Remixes für Top-Acts wie Depeche Mode, Madonna, Seal, Britney Spears, Pet Shop Boys, Whitney Houston, GRAMMY-Award 2000, zwei Nominierungen 2001 und 2003 sowie Latin Grammy Nominierung „Best Latin Jazz Album“ 2014.

 

Eintritt: 18,-

 


 

 

EL QUINTETO feat.

MILAGROS PINERA

& TIM COLLINS

„Lagrima Negras”
SALSA/LATIN/MAMBO

Freitag, 24. Mai, 20:00 Uhr

Die sechs Musiker spielen eine feurige Mischung aus kubanischen Rhythmen vermischt mit Elementen der Salsa Musik. Im Laufe der Zeit entstand eine Art kubanische Exil-Band, die mit Songs von „Buena Vista Social Club“ einen authentischen Hauch der Zuckerrohrinsel nach Österreich transportiert. Und so gestaltet sich jedes Konzert von El Quinteto zu einem feurig-virtuosen Genuss, versetzt in eine Welt aus Cha-Cha-Cha, Mambo, Rumba, Bolero und Salsa. www.el-quinteto.jimdo.com
Milagros Pinera Ybaceta erzählt mit ihrer großartigen Stimme Geschichten aus ihrer kubanischen Heimat. Wenn sie singt, dann klingt es, als würde sie die Noten als Flügel benutzen. Nach ihrem Abschluss an der Escuela Nacional de Instructores de Arte, La Habana in den Fachgebieten Gitarre und Gesang spielte sie auf unzähligen Festivals in Kuba. Seit Mitte der 90er Jahre lebt sie in Österreich und begeistert seitdem in den verschiedensten Formationen als Leadsängerin das Publikum. Sie eröffnete als Solosängerin die Wiener Festwochen, tourte mit Daisy Jopling und Jon Sass durch Europa, sang als Solistin im großen Saal des Wiener Musikvereins sowie im Großen Festspielhaus in Salzburg. 2012 arrangiert Milagros mehrere erfolgreiche Konzerte in Deutschland, zuerst mit der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und anschließend mit der Nordwestdeutschen Philharmonie. Tim Collins aus New York am Vibraphon wurde von der Washington Post als „A musician of fire“ bezeichnet.
Die Band: Hermann Linecker – Klavier; Roland Kramer – Bass; Pepi Kramer – Congas; Gerald Endstrasser – Schlagzeug; Milagros Pinera – Gesang; Tim Collins – Vibraphon

 

Eintritt: 18,-

 


 

 

STILLER HAS

„Endosaurusrex“

ROCK & ROLL

Samstag, 15. Juni, 20:00 Uhr

30 Jahre, 14 Alben, über 1.600 Konzerte (davon vier im KiK), Deutscher Kleinkunstpreis, Schweizer Musikpreis, Salzburger Stier, ein Saurier, ein Mammut, ein stiller Has. Endo Anaconda ist ein Urgestein des schweizer Musikschaffens, der letzte Poet einer aussterbenden Art. 2019 spielen Stiller Has fünf exklusive Bandkonzerte, vier in der Schweiz, eines im KiK. Bittersüß sind die Mundart-Verse, in denen Endo Anaconda der Gesellschaft ganz in Tradition der Brüder Grimm seinen Zerrspiegel vorhält. Erzählen mit düsterer Wucht, aber auch mit Selbstironie und nuancierter Poesie vom Leben in einer komplizierten Welt, handeln von den Facetten des Lebens, die er samt ihren Schattenseiten nicht nur aus Büchern kennt. Wie die Neue Zürcher Zeitung einmal schrieb, „Endo Anaconda beschreibt und besingt die Befindlichkeit in der Schweiz wie niemand sonst“. Mag die Realität hart und desillusionierend sein, der venusbergerfahrene Troubadour bleibt unbeugsam: „Man muss glauben, dass es etwas Gutes im Menschen gibt. Man muss“, und pocht bar jeder Ironie auf das Argument des Herzens: „Die Liebe ist der einzige Ausweg“. Das aktuelle Album „Endosaurusrex“ (Platz 1 in den Schweizer Charts) - 12 Lieder über das Glück und die Unmöglichkeit der Liebe zwischen Trubschachen, Budapest und Nowgorod, im Zeitalter der Datingplattformen und Algorithmen. Über die Sehnsucht nach den Helden der Kindheit, als man noch meinte das Böse mit einem Peacemaker aus dem Weg räumen zu können. Über die Unmöglichkeit der Flucht aus der scheinbar sicheren, heimischen Wellnesszone. Stiller Has erreichen immer mehr Leute und stranden doch nie im Mainstream. Der Andrang zu den allesamt ausverkauften Konzerten der Hasen ist groß. Die Begeisterung ebenfalls. Am beeindruckendsten aber ist weiterhin die tierische Verausgabung des alten stillen Hasen. Und seine Textkunst. Im KiK gibt es Songperlen aus dem 30jährigen Fundus von Stiller Has zu hören. Allerhöchste Empfehlungsstufe! www.stillerhas.ch

Stiller Has sind:Endo Anaconda – Stimme, Texte; Boris Kle?i? – Gitarren; Andi Pupato – Perkussion; Roman Wyss – Tasteninstrumente; Andreas Wyss – Bass

 

Eintritt: 22,-



 

 

DIETMAR HASLINGER

„Brunello, Sex & Rock`n`Roll“

LESUNG

Dienstag, 18. Juni, 19:00 Uhr

im „Design & Genuss“ Rossmarkt 13 in Ried 

In seinem Wohnort St. Pölten ist Dietmar „Hasi“ Haslinger so bekannt wie Mick Jagger. Als Bar-Chef prägte Hasi vor 30 Jahren einige Kult-Lokale der Stadt. Danach drückte er viele Jahre als Programm-Chef dem Höfefest seinen Stempel auf. Seit mehr als 20 Jahren zieht er mit den internationalen Künstlern seiner Agentur „Weltenklang” durch Europa. Im KiK war Hasi in dieser Zeit mit seinen wunderbaren Musikern ungefähr 80 Mal zu Gast. Jetzt hat er die Schriftstellerei für sich entdeckt. Sein prall gefülltes Leben und seine Sammelleidenschaft für den toskanischen Rotwein Brunello di Montalcino – Hasi ist seit Jahrzehnten Stammgast in dem mittelitalienischen Bergstädtchen – bilden das Fundament seines Romans „Brunello, Sex & Rock’n’Roll”. Darin erzählt er die irrwitzige Reise des kleinen Buben Peter, der vom niederösterreichischen Baden aus aufbricht hinaus in die Welt. Pikante erotische Erfahrungen, ein Leben mit dem internationalen Rock-Jet-Set, eine Reise im Doppeldecker-Bus von London nach Darjeeling, eine englische Händler-Dynastie und natürlich das toskanische Montalcino und die Geschichten rund um den Brunello sind nur einige der Stationen seiner atemlosen Lebensgeschichte. Am Ende steht er vor den großen Fragen des Lebens - und seinen Dämonen. www.weltenklang.at

Die Lesung findet am Dienstag, 18. Juni um 19:00 Uhr, nicht im KiK – das kennt er ja bestens – sondern im „Design & Genuss“ am Rossmarkt 13 in Ried statt. Neben Kleinigkeiten zum Essen und verschiedenen Getränken gibt es natürlich auch einen Brunello di Montalcino – passend zum Buchtitel.

 

Eintritt: 8,-

 



 

 

Ausstellung im KiK:

Hans Polterauer – Kinetische Objekte

Ab dem 18. Jänner und im Februar stellt Hans Polterauer im KiK einige seiner kinetischen Objekte aus, die jeden Betrachter zum Staunen und Wundern bringen. Sie erinnern an Dada und Surrealismus und verbinden auf einzigartige Weise das Herz mit dem Hirn. Hans Polterauer, geboren 1958, wohnhaft in Münzkirchen und nennt sich Zeichner und Bastler. Man könnte ihn auch Zauberer nennen, denn er macht aus banalen und schäbigen Dingen des Alltags kleine bewegliche Wunderwerke. Diese kinetischen Objekte sind Poesiemaschinen, die gerade durch die Unzulänglichkeiten ihrer „gebastelten“ Existenzen die Retina des Betrachters durchbrechen und berührende Nachbilder in seinem Inneren hinterlassen. Die grazilen Objekte treffen trotz oder gerade wegen der verwendeten bescheidenen Alltagsmaterialien sehr berührende Aussagen. Auf erfrischend lustvolle Weise hat Hans Polterauer seinen eigenen unverwechselbar individuellen Kunstkosmos geschaffen.  Er gehört dem Passauer Kunstverein an und ist seit 2001 Mitglied der Innviertler Künstlergilde (IKG) und seit 2004 auch der Welser Künstlergilde.

 

 

 



 

 

FREE  DANCE  CLUB

Der free dance club unter der Leitung von Gabi Gadermaier versteht sich als offener Tanzraum für Menschen, die gerne Töne in Bewegungen umsetzen – sich frei tanzen wollen. Innere Töne dürfen mit den äußeren Tönen kommunizieren. Spontanität, Vielfalt und Kreativität sind garantiert, ebenso Spaß und Freude. So bunt wie die Tanzbewegungen sein dürfen ist auch die Musik. Gabi Gadermaier ist nicht nur eine leidenschaftliche Tänzerin, sondern auch eine passionierte Musikkennerin, die sich in vielen Genres zu Hause fühlt. Dies spiegelt sich unweigerlich auch in ihren Musikzusammenstellungen und sorgt immer wieder für wunderbare musikalische Überraschungen. In diesem Sinne: come, have fun and move it!

 

FREE DANCE CLUB – „Don`t walk, dance!“
Der Free Dance Club tanzt am Mittwoch, 24. April von 19:00 bis 20:30 Uhr,

am 29. Mai von 20:00 bis 23:00 Uhr - ein Tanzfest für alle TänzerInnen und Vielleicht-TänzerInnen, ZuhörerInnen und SeherInnen. Musikalisch erwartet euch ein bunter Querschnitt aus den letzten drei Jahren Free Dance Club im KiK. Zum Lachen brauchst du 17 Muskeln, beim freien Tanzen die anderen 639 auch noch,

sowie am Mittwoch, 12. Juni von 19:00 bis 20:30 Uhr.

Musik: Quer durch Raum und Zeit
KiK, Hartwagnerstr. 14, 4910 Ried,
Kontakt: Gabi Gadermaier, g.gadermaier@inext.at, Tel.: 0699/12796724

 

 

 

 

 



 

 

Jam Session/Offene Bühne

von KiK und LMS Ried

am Mi., 08. Mai ab 20:00 Uhr

und am Mi., 05. Juni ab 20:00 Uhr


Soulig, jazzig, popig. Eine gekonnte Mischung dieser drei musikalischen Stilrichtungen darf beim Session Opener am Mittwoch, 8. Mai erwartet werden. Das charmante Trio mit Pia Holy (vocals), Jutta Walkowiak (vocals) und Tobias Scheuer (piano & vocals) eröffnet den Abend mit liebevoll mehrstimmig arrangierten Schmankerln aus ihrem Repertoire. Im Anschluss sind alle Musiker im KiK herzlich zum gemeinsamen Musizieren auf der offenen Bühne eingeladen.


Die Jam Session am Mittwoch, 5. Juni bestreiten diesmal die Schüler und Ensemblemitglieder der Jazzabteilung der LMS-Ried. Es gibt an diesem Abend keinen offiziellen Opener, da die Schüler der Jazzabteilung mit allen anderen anwesenden Musikern die gesamte Session musikalisch gestalten.