MANFRED POHN

„Hausruck / schritt weise”
VERNISSAGE

Dienstag, 16. Jänner, 19:00 Uhr

Ein über 10m langes Bild(band) mit dem Titel WANDERUNG (schritt weise) entstand - ähnlich einem bildnerischen Tagebuch - in den Jahren 2009 bis 2012. Dieses Gesamtwerk wurde schließlich zerteilt in 11 Einzelbilder und eine „OUVER TÜRE“. Durch die Einzelbilder entstehen Zwischenräume, diese sollen den Betrachter verleiten sie zu „füllen“. Schrittweise ist das Bild - sind die Bilder - nun „begehbar“. Aus der Serie „Hausruck“ werden weitere Arbeiten von M. Pohn präsentiert. Keine Abbilder werden gezeigt, das „Dahinter“, die „Fortsetzung“ sollte spürbar bzw. sichtbar gemacht werden. Ausstellungsdauer: bis Ende März 2018

„Pohn lässt sich von den Hügeln und Horizonten des Alpenvorlandes zu Malerei inspirieren, die einmal mehr, einmal weniger tief in die Abstraktion führt. Ein Ganzes wird zerlegt und wieder zu einem neuen Ganzen mit anderer Ästhetik und Lesbarkeit zusammengesetzt. Er umreißt zügig mit wenigen gewählten und dennoch spontanen Linien den Bildraum. Stimmungsvolle Farbgebung unterstreicht die symbolische Aussage.“ (Elisabeth Vera Rathenböck)

1955 in Zell am Pettenfirst geboren (1973 in Ried maturiert), präsentiert Manfred Pohn bereits seit 1972 seine Arbeiten u.a. in Gruppen- bzw. Einzelausstellungen.

 

 

Eintritt: frei


 

JOE BOWIE & DEFUNKT

„European-Tour 2018“

FUNK-ROCK

Freitag, 19. Jänner, 20:00 Uhr

Mit Defunkt ist eine der legendärsten Funk-Rockbands wieder einmal in Europa auf Tour. Angetrieben von ihrem charismatischen Leader und Sänger Joe Bowie, liefert die Band eine Live-Show der Superlative ab, bei der die Zuschauer und die Band am Ende erschöpft und glücklich nach Hause gehen. Am Bass ist die Königin des Funk, Kim Clarke, die mit ihrem fetten, erdigen und pumpenden Bass-Spiel alle Augen auf sich zieht. Der legendäre Kelvyn Bell begeistert mit unfassbaren Gitarrensoli und der weltbekannte Trompeter John Mulkerin knallt eine Salve nach der anderen heraus. An den Drums sitzt die Powerstation Garry „Gman“ Sullivan, der schon mit Tina Turner, den B-52’s oder den Cro-Mags spielte und beim World-Music Superstar Nneka trommelt. Defunkt wurde Ende der Siebziger Jahre in New York City gegründet, zählte von Beginn an zu den führenden Funk-Formationen Amerikas und haben Megabands wie die Red Hot Chilli Peppers oder Living Colour maßgeblich beeinflusst. Unter dem Namen „Joe Bowie and the Defunkt“ begann die Karriere Joseph Bowies im New Yorker Sqat Theater. Sehr schnell avancierten sie zum Geheimtipp und erwarben sich den Ruf einer Live-Attraktion. Im Zentrum ihrer Musik stand immer ein energischer, virtuos gespielter Funk. Defunkt zählte zu den ersten Bands, die verschiedenste Musikstile mit dem Funk zusammenführten. Mit bekannten Kollegen wie James Brown, David Burne und den Talking Heads wurden 15 Alben in verschiedensten Besetzungen, mit unterschiedlichsten Sounds und Inhalten veröffentlicht. Einflüsse aus R&B, Soul, Funk oder gar berauschenden Pop-Sounds kreierten ihren unnachahmlichen Sound der 90iger Jahre. Defunkt spielte und spielt auf allen einflussreichen Funk- und Rock-Festivals und ist vor allem für furiose, mitreißende und schweißtreibende Konzerte bekannt. www.joebowie.org

 

 

Eintritt: 20,-

 


 

SANDRA CORREIA &

CARLOS LEITAO ENSEMBLE

„7. Nacht des Fado”

FADO – der Blues Portugals

Samstag, 27. Jänner, 20:00 Uhr

Die Tournee „Nacht des Fado” entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Publikumsmagneten. Geschuldet ist dies nicht zuletzt der hohen Qualität der Protagonisten und dem gewinnenden Naturell von Dauerbrenner Carlos Leitao, der seit der Veröffentlichung seiner neuen CD „Sala de Estar” nun selbst zum großen Star in Portugal avancierte. Die immer aufs Neue interessante künstlerische Gestaltung mit weiblichen Gast-Fadistas aus der „1. Division” Lissabons trägt schlussendlich zum massiven Erfolg dieser Konzertreise bei. Die New York Times schreibt über Sandra: „Sandra Correia ist die aktuelle Favoritin. Fadistas haben sie mit der großen Amalia Rodriguez verglichen. Sie ist die Beste dieser Generation.“ Aufgewachsen in einem Haushalt von Musikern begann sie schon sehr früh zu singen. Sie ist sowohl mit dem gewissen Etwas, als auch mit natürlicher Klasse gesegnet. Sandra Correia ist die perfekte Verkörperung des Fado. www.sandracorreia.com

Drei Jahre nach seinem CD-Debüt „Der Raum“ („Do Quarto“) verlässt Carlos Leitao nun diesen ersten Raum und lädt uns ein, mit ihm Platz zu nehmen, zu entspannen und ein Glas Wein zu trinken – nun in seinem Wohnzimmer („Sala de Estar“), so der Titel der neuen CD. Der Sänger, Komponist und Gitarrist, der in Portugal längst als eine der besten Stimmen seiner Generation gehandelt wird, hat auf dieser CD viele bekannte Künstler der portugiesischen Szene eingeladen, ihre Kompositionen beizusteuern. Somit ergibt sich ein ungemein dichtes und geerdetes Werk, welches sich aus den verschiedensten musikalischen Stilen zusammenfügt. Als Begleitband von Sandra gastiert erneut das beste Gitarren-Trio Portugals rund um Carlos Leitao, seinem Bruder Henrique und Carlos Meneztes im KiK. www.carlosleitao.pt

 

Eintritt: 20,-


 

KONRAD PAUL LIESSMANN

„Bildung als Provokation”

LESUNG

Dienstag, 30. Jänner, 20:00 Uhr

Warum wird Bildung als Provokation angesehen? Konrad Paul Liessmanns treffende Diagnose über das Dilemma unseres Bildungssystems. Alle reden von Bildung. Sie wurde zu einer säkularen Heilslehre für die Lösung aller Probleme – von der Bekämpfung der Armut bis zur Integration von Migranten, vom Klimawandel bis zum Kampf gegen den Terror. Während aber „Bildung“ als Schlagwort in unserer Gesellschaft omnipräsent geworden ist, ist der Gebildete, ja jeder ernsthafte Bildungsanspruch zur Provokation geworden. Die Gründe dafür nennt Konrad Paul Liessmann in seinem neuen Buch. Dafür begibt er sich sowohl in die Niederungen der Parteienlandschaft als auch in die Untiefen der sozialen Netzwerke, er denkt über den moralischen Diskurs des Zeitgeists nach und darüber, warum es so unangenehm ist, gebildeten Menschen zu begegnen.
Konrad Paul Liessmann, geboren 1953 in Villach, ist Professor am Institut für Philosophie der Universität Wien; Essayist, Literaturkritiker und Kulturpublizist. Zahlreiche wissenschaftliche und essayistische Veröffentlichungen zu Fragen der Ästhetik, Kunst- und Kulturphilosophie, Gesellschafts- und Medientheorie, Philosophie des 19. und 20. Jahrhunderts. Er erhielt 2004 den Ehrenpreis des österreichischen Buchhandels für Toleranz im Denken und Handeln. 2006 wurde er als „Wissenschaftler des Jahres“ ausgezeichnet. Im Zsolnay Verlag gibt er die Reihe Philosophicum Lech heraus. Seine Theorie der Unbildung (2006) war ein großer Erfolg und wurde in viele Sprachen übersetzt. Zuletzt erschienen bei Zsolnay seine Bücher „Das Universum der Dinge“ (2010), „Lob der Grenze“ (2012) und „Geisterstunde: Die Praxis der Unbildung. Eine Streitschrift“ (2014), sowie im Carl Hanser Verlag gemeinsam mit Michael Köhlmeier „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist, Adam?“. Im September 2017 erschien sein neues Buch „Bildung als Provokation“.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

Eintritt: 12,-


 

GESANGSKAPELLE HERMANN

„Elegant“

VOLKSMUSIK-BOYGROUP-VOKALENSEMBLE

Freitag, 2. Februar, 20:00 Uhr

Wer hätte das gedacht? Dem überaus strapaziösen Volksmusik-Boygroup-Jetset-Leben zum Trotz hat es die Gesangskapelle Hermann doch tatsächlich geschafft, ein neues Album aufzunehmen. Tonnenweise Fanpost, Liebesbriefe und wochenlange Tourneen – nichts konnte die 6 Herren davon abhalten. Von Überanstrengung ist dennoch nichts zu spüren, ganz im Gegenteil. Pendelnd zwischen champagnerschlürfender Leichtigkeit und philosophischem Schwermut kommt er daher, der neue Tonträger „Elegant“. Charmant und wortgewandt wie eh und je, garniert mit der notwendigen Prise Boshaftigkeit. Schnell merkt man: Gescheiter sind sie vielleicht nicht geworden, die Hermänner, aber zumindest älter und ein wenig reifer. Angekommen in den wohligen Kreisen der C-Prominenz singen sie nun von Kleinkariertheit und Größenwahn, es wird „einedraht“ und „ausgschenkt“, am „Glanda glahnt“ und am „Bangl gsessn“ und auf dem „Elektroradl“, ganz dem Zeitgeist entsprechend, munter in den Sonnenuntergang geritten. www.gesangskapellehermann.at

Gesangskapelle Hermann sind: Simon Gramberger, Simon Scharinger, Joachim Rigler, Stephan Wohlmuth, Robert Pockfuß und Bernhard Höchtel

 

 

Eintritt: 18,-

 


STEFAN WAGHUBINGER

„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

KABARETT

Freitag, 16. Februar, 20:00 Uhr

Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 30 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. Mehr als 500 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise waren die Folge. www.stefanwaghubinger.de/
In seinem dritten Kabarettprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.
„Stefan Waghubinger jammert auf höchstem (Bildungs-) Niveau. Theologisch versiert zelebriert er seine schwarze Messe. Diese Comedy ist anbetungswürdig und zum Niederknien.“ (Ottfried Fischer)
„Federleicht und geschliffen. Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können – und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

 

 

Eintritt: 18,-


KARIN PESCHKA

„Autolyse Wien – Erzählungen vom Ende”

LESUNG

Dienstag, 20. Februar, 20:00 Uhr

Wien? Verloren. Wodurch und warum, ist einerlei. Nicht die Katastrophe an sich ist von Interesse, nicht die Ursachen, die dazu führten, dass Wien zur Ruine geworden ist, zur in sich verschobenen, versetzten Stadt. Der Fokus dieser kurzen bis längeren Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie? Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung. Die vieles bedeuten kann, eben auch die Hinwendung zum Sterben. Was macht die Umkehrung aus uns, wenn das Kaputte die Norm wird und das Ganze zur Ausnahme? Wenn die Bilder, die man aus alten Wochenschaufilmen oder aktueller Kriegsberichterstattung kennt, zur eigenen Heimat werden?

Geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at. Zahlreiche Auszeichnungen für ihren Debütroman Watschenmann (2014). Für FanniPold erhielt sie das Elias Canetti-Stipendium 2015 sowie den Publikumspreis des Ingeborg Bachmann Wettbewerbes 2017 für die Erzählung „Wiener Kindl“. „Autolyse Wien“ wurde außerdem auf die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2017 nominiert und befand sich im Oktober 2017 auf der ORF Bestenliste (2. Platz).

„Ein lakonisches, glänzend erzähltes Stück Endzeitprosa.“ (Heinz Sichrovsky, ORF III – „erLesen“, 10. Oktober 2017)

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

Eintritt: 10,-

 


 

SCHEIBSTA & DIE BUBEN

„Neues”

BUBENHITS 2018

Freitag, 23. Februar, 20:00 Uhr

Nach einem fulminanten Festivalsommer im letzten Jahr waren die Buben fleißig und präsentieren an diesem Abend ihr neues Werk „Neues“. Scheibsta & die Buben haben ihren eigenen Kopf. Und das ist auch gut so! Es ist das, was sie von anderen Bands unterscheidet. Wenn es um das Thema Musik geht, bildet die Salzburger Band eine willkommene & erfrischende Abwechslung. Wer einen Auftritt der Buben einmal gesehen hat, weiß wovon die Rede ist. Auf unterhaltsame Art und Weise verzaubern Scheibsta & die Buben ihr Publikum und greifen auch gewagt aktuelle Themen bei ihren Auftritten auf. Wer den einen oder anderen Song von FM4 (z.B. „Gerda“) kennt, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Scheibsta & die Buben einmal im Rahmen eines Konzertes live zu erleben. Denn schlussendlich ist es doch der Live-Auftritt, bei dem der Zuhörer voll auf seine Kosten kommt. www.scheibsta.at

Die Band: David Binderberger – Gitarre; Klaus Brennsteiner – Schlagzeug; Lukas Pamminger – Bass; Johann Öttl – Trompete; Philipp Bernsteiner – Keys; Philipp „Scheibsta“ Scheiblbrandner – Rap

 

 

Eintritt: 18,-

 


 

 

 


 

 



 

 



 

 

 



 

FREE  DANCE  CLUB

Der Free Dance Club findet am 24. Jänner sowie am 28. Februar, jeweils an einem Mittwoch von 19:00 bis 20:30 Uhr im KiK, Hartwagnerstr. 14, 4910 Ried statt.
Kontakt: Gabi Gadermaier, g.gadermaier@inext.at, Tel.: 0699/12796724