STEFAN WAGHUBINGER

„Jetzt hätten die guten Tage kommen können“

KABARETT

Freitag, 16. Februar, 20:00 Uhr

Stefan Waghubinger ist Österreicher, lebt aber seit 30 Jahren in Deutschland. Deshalb betreibt er österreichisches Jammern und Nörgeln mit deutscher Gründlichkeit. Mehr als 500 Auftritte in Deutschland, Österreich und der Schweiz sowie zahlreiche Auszeichnungen und Preise waren die Folge. www.stefanwaghubinger.de/
In seinem dritten Kabarettprogramm hat es Waghubinger ganz nach oben geschafft. Auf dem Dachboden der Garage seiner Eltern sucht er eine leere Schachtel und findet den, der er mal war, den, der er mal werden wollte und den, der er ist. Es wird also eng zwischen zerbrechlichen Wünschen und zerbrochenen Blumentöpfen, zumal da noch die Führer der großen Weltreligionen und ein Eichhörnchen auftauchen. 90 Minuten glänzende Unterhaltung trotz verstaubter Oberflächen. Aber Vorsicht, zwischen den morschen Brettern geht es in die Tiefe.
„Stefan Waghubinger jammert auf höchstem (Bildungs-) Niveau. Theologisch versiert zelebriert er seine schwarze Messe. Diese Comedy ist anbetungswürdig und zum Niederknien.“ (Ottfried Fischer)
„Federleicht und geschliffen. Es gibt nur wenige Kabarettisten, die es mit Waghubingers Formulierungskunst aufnehmen können – und es gibt nur ganz wenige Kollegen, bei denen geschliffenen Texte so federleicht durch den Saal schweben.“ (Allgemeine Zeitung Mainz)

 

 

Eintritt: 18,-


 

KARIN PESCHKA

„Autolyse Wien – Erzählungen vom Ende”

LESUNG

Dienstag, 20. Februar, 20:00 Uhr

Wien? Verloren. Wodurch und warum, ist einerlei. Nicht die Katastrophe an sich ist von Interesse, nicht die Ursachen, die dazu führten, dass Wien zur Ruine geworden ist, zur in sich verschobenen, versetzten Stadt. Der Fokus dieser kurzen bis längeren Erzählungen liegt auf dem, was sich zwischen den Trümmern noch regt. Direkt nach jener Nacht, aber auch Tage, Wochen und Monate später. Wie geht es denen, die nicht umgekommen sind, wie überleben sie? Die Stimmungen und Momentaufnahmen erzählen von Misstrauen, Angst und Fatalität, aber auch von Hoffnung, Erinnerung, von einer Neuausrichtung. Die vieles bedeuten kann, eben auch die Hinwendung zum Sterben. Was macht die Umkehrung aus uns, wenn das Kaputte die Norm wird und das Ganze zur Ausnahme? Wenn die Bilder, die man aus alten Wochenschaufilmen oder aktueller Kriegsberichterstattung kennt, zur eigenen Heimat werden?

Geboren 1967, aufgewachsen in Eferding, Oberösterreich, als Wirtstochter. Besuchte die Sozialakademie Linz und lebt seit 2000 in Wien. Karin Peschka publizierte in diversen Anthologien und schrieb Kolumnen für oe1.ORF.at. Zahlreiche Auszeichnungen für ihren Debütroman Watschenmann (2014). Für FanniPold erhielt sie das Elias Canetti-Stipendium 2015 sowie den Publikumspreis des Ingeborg Bachmann Wettbewerbes 2017 für die Erzählung „Wiener Kindl“. „Autolyse Wien“ wurde außerdem auf die Longlist für den Österreichischen Buchpreis 2017 nominiert und befand sich im Oktober 2017 auf der ORF Bestenliste (2. Platz).

„Ein lakonisches, glänzend erzähltes Stück Endzeitprosa.“ (Heinz Sichrovsky, ORF III – „erLesen“, 10. Oktober 2017)

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

Eintritt: 10,-


 

SCHEIBSTA & DIE BUBEN

„Neues”

BUBENHITS 2018

Freitag, 23. Februar, 20:00 Uhr

Nach einem fulminanten Festivalsommer im letzten Jahr waren die Buben fleißig und präsentieren an diesem Abend ihr neues Werk „Neues“. Scheibsta & die Buben haben ihren eigenen Kopf. Und das ist auch gut so! Es ist das, was sie von anderen Bands unterscheidet. Wenn es um das Thema Musik geht, bildet die Salzburger Band eine willkommene & erfrischende Abwechslung. Wer einen Auftritt der Buben einmal gesehen hat, weiß wovon die Rede ist. Auf unterhaltsame Art und Weise verzaubern Scheibsta & die Buben ihr Publikum und greifen auch gewagt aktuelle Themen bei ihren Auftritten auf. Wer den einen oder anderen Song von FM4 (z.B. „Gerda“) kennt, sollte sich die Gelegenheit nicht entgehen lassen, Scheibsta & die Buben einmal im Rahmen eines Konzertes live zu erleben. Denn schlussendlich ist es doch der Live-Auftritt, bei dem der Zuhörer voll auf seine Kosten kommt. www.scheibsta.at

Die Band: David Binderberger – Gitarre; Klaus Brennsteiner – Schlagzeug; Lukas Pamminger – Bass; Johann Öttl – Trompete; Philipp Bernsteiner – Keys; Philipp „Scheibsta“ Scheiblbrandner – Rap

 

 

Eintritt: 18,-

 


 

TRIO DHOORE / DALLAHAN

„18. Guinness Celtic Spring”
CELTIC FOLK MUSIC

Freitag, 2. März, 20:00 Uhr

Mit der Zusage der ganz großen Festival-Überraschung der letzten beiden Jahre, dem belgischen „Trio Dhoore“ und den in Schottland beheimateten Jungs von „Dallahan“ verspricht dieser „18th Guinness Celtic Spring” eine der interessantesten Tourneen der letzten 18 Jahre zu werden.
Dallahan gehören seit einigen Jahren zu den meistgebuchten Bands der internationalen Folk- & Roots-Music Szene. Das in Glasgow lebende Quartett ist eine „schottische Irish Folk-Band mit ungarischen Einflüssen”. (Eigendefinition) Die Balkan-Anklänge kommen vom exzellenten Geiger Jani Lang. Der irische Einfluss stammt von Sänger und Gitarrist Jack Badcock aus Dublin sowie Ciaran Ryan (Banjo, Mandoline, Geige) und für den schottischen Anstrich sorgt Andrew Waite am Akkordeon. Die Band sagt über sich selbst, dass sie sich auf einer Reise zwischen Transsylvanien und Irland befindet. Auszeichnungen wie „Instrumental Cut of The Year” bei den LiveIreland Awards 2016, Nominierungen z. B. als „Folk Band of The Year” und „Album of The Year” bei den Scots Trad Music Awards 2015 und 2016, sowie Tourneen von Amerika über Europa bis nach Nepal zementieren den Stellenwert von Dallahan. www.dallahanmusic.com  „Like a world music festival in one group" (LiveIreland)

In nicht einmal fünf Jahren und mit drei grandiosen Alben haben sich die drei Brüder des Trio Dhoore aus Belgien zum wichtigsten flämischen Weltmusik-Export hochgespielt! Koen Dhoore (electro-acoustic Hurdy-Gurdy), Hartwin Dhoore (diatonic accordion) und Ward Dhoore (acoustic guitar, mandolin) kreieren aus traditionellen flämischen Stücken und ihren eigenen Kompositionen faszinierende, selten zu hörende Klang-Welten. Derart präzise und eingespielt können meist nur Geschwister arbeiten und somit wird jedes Stück in ihrem Programm einem Ereignis. Cover-Storys im renommierten britischen Magazin Folk Roots, Einladungen zu Festivals wie Sidmouth (GB), Mill Race (Canada), Rudolstadt (D) oder Kaustinen (FIN) sprechen ebenso für ihre Qualität wie folgende Pressestimme: „... their stage performance is top-notch on all levels – from the humor to the music” (Folk Radio UK)
www.triodhoore.com/nl/home

 

Eintritt: 23,-


 

BODO HELL &

CHRISTIAN STEINBACHER

„Frischluft“ 25 Jahre/Jubiläumslesung

LESUNG

Dienstag, 6. März, 20:00 Uhr

Vor 25 Jahren traten Bodo Hell und Christian Steinbacher gemeinsam im KiK auf – Grund genug, die beiden, die sofort dafür zu gewinnen waren, nach einem Vierteljahrhundert erneut zusammenzuspannen! Der 1960 in Ried geborene Christian Steinbacher wusste mit Auftritten hier schon mehrfach zu begeistern und Bodo Hell, Jahrgang 1943, ist von seiner Literarischen Wanderung in bester Erinnerung. Beide wurden mehrfach ausgezeichnet (u.a. mit dem Heimrad-Bäcker-Preis). Von Hell, der sich auch mit Fotografie, Maultrommeln und Almwirtschaft beschäftigt, sind zuletzt eine erweiterte Neuauflage seiner „Stadtschrift“ (Bibliothek der Provinz) und die Essay-Sammlung „Ritus und Rita“ (Droschl) erschienen und von Steinbacher aktuell der Prosaband „Gräser im Wind. Ein Abgleich“ (Czernin).
Klaus Amann, Juror des Bodo Hell im Vorjahr verliehenen Christine Lavant-Preises, nennt ihn einen enzyklopädischen Geist, der die entlegensten Dinge zusammenbringt. „Was ihm auffällt, sind offensichtliche Bizarrerien und versteckte Hinweise“ (Martin Kubaczek).
Steinbachers neue Prosa wird als sprachgewaltiges, Genregrenzen sprengendes Husarenstück, das genialischer nicht sein könnte (so Walter Wagner auf der Homepage des Literaturhauses Wien), bezeichnet. „Wahrnehmungsroutinen werden durchbrochen, Worte und Dinge erscheinen in einem neuen Licht“ (Florian Huber). Beide Autoren sind bekannt für ihren Performance-unterstützten und modulierten Vortrag, was auch erfrischende Sprechauftritte erwarten lässt.

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

 

Eintritt: 12,-

 


JAM-SESSION

„Offene Bühne von LMS Ried und KiK“

SZENE-QUERSCHNITT

Mittwoch, 7. März, 19:30 Uhr

Ab Mitte der 90er Jahre bis 2008 gab es im KiK in unregelmäßigen Abständen die beliebten Jam Sessions und Jazz Brunche. Die Jam Sessions wurden in Folge unter der Leitung von Hermann Linecker in diversen Rieder Lokalen mit großem Erfolg weiter veranstaltet. Jetzt kehrt die „Offene Bühne“ zurück ins KiK. Geplant sind acht Veranstaltungen im Jahr (Feber bis Juni und Oktober bis Dezember) und zwar an jedem ersten Mittwoch im Monat. In enger Zusammenarbeit mit der Landesmusikschule Ried möchte das KiK eine Plattform von Musikern für Musiker sein, egal welchen Alters oder Genres. Es geht bei der „Offenen Bühne“ auch darum, Talente zu zeigen, zu wecken und zu fördern. In ungezwungener Atmosphäre musizieren Profi-, Hobby- und Jung-Musiker und -Musikerinnen gemeinsam und auf Augenhöhe. Ein hochgeschätzter Musiker ist Klaus Dickbauer, der im KiK bereits so manche Jam Session bereicherte. Sein Ansatz, Musik zu verstehen ist folgender: „Wenn man, wie ich, seit Jahrzehnten im Musik-Business tätig ist, beginnen sich mehr und mehr die Bereiche von Unterhaltungsmusik, E-Musik, Weltmusik, Volksmusik und auch von Jazzmusik in den Köpfen der Musiker zu überlagern. Jede Art von Stilistik transportiert Inhalte und Einstellungen für sich. Wir suchen ein Konglomerat aus allem, reizvoll und spannend, wehmütig und aggressiv. Als Improvisateur ist man stets gefordert, seine eigene Musik neu zu entdecken und zu erfinden. Wie sich das Ganze letztendlich stilistisch erfassen lässt, ist für uns nicht von Wichtigkeit. Verspürt man als Musiker und als Zuhörer jenes Kribbeln im Nacken, die Urkräfte menschlich kreativer Ergüsse, oder auch wie immer geartete Faszinationen, so ist man, denke ich, im Reigen der Musikliebenden bestens aufgehoben. Also genug der Worte – lasst uns ’geigen’, horchen und genießen.“ Dem ist auch nichts hinzuzufügen.

 

 

Eintritt: frei

 


 

THE TIPTONS SAX QUARTET

& DRUMS

„Cookbook” European Tour 2018

SAXOPHON QUARTET

Samstag, 17. März, 20:00 Uhr

Im Herbst 1988 gründete Amy Denio ein Frauen-Saxophon-Quartett und nach dem Tode Billy Tiptons im Jahr 1989 wurde der Name „Billy Tiptons Memorial Saxophon Quartet“ ins Leben gerufen. Der Name erinnert an Billy Tipton, eine Saxophonistin, die in den 1920er Jahren ihre Karriere als Mann beginnen musste, um die nötige Akzeptanz in der damaligen Musikwelt zu bekommen und zeitlebens diese Rolle beibehielt. Das nunmehrige „Tiptons Saxophone Quartet & Drums“ spielt unvergessliche Konzerte, vereint einen Stilmix von Micro-Big Band bis Gospel, Bluegrass bis Balkan, Whimsical Jazz bis Nocturnal Funk und gilt alleine schon deswegen als einzigartig in der internationalen Musiklandschaft. Auch die langjährige Zusammenarbeit, der unterschiedliche kulturelle Background und die reichhaltigen Einflüsse gemeinsam bereister Länder tragen zum frischen Sound des energiegeladenen Ensembles bei. Auf der Jubiläumstour 2018 stellen die Tiptons ihr aktuelles Album „Cookbook“ vor: Es umspannt einen weiten Bogen an Genres und erreicht die tiefsten Winkel unserer musikalischen Vorstellungskraft. Die Zutaten sind der reichen Vorratskammer der Tiptons entnommen, die Würzung ist inspiriert von Musik aus New Orleans, Aserbaidschan aber auch Tango, Hymnen oder einfache Seefahrergesänge sind Ideengeber für die Zubereitung eines Menüs mit der den Tiptons typischen Geschmacksnote. Jedes der Bandmitglieder- sie kommen aus New York, Seattle, Eau Claire und Salzburg - trägt mit ihrer einzigartigen Stimme zum Bandsound bei. Amy Denio (alto sax, clarinet, voice) komponiert für Tanz, Film und Multimedia Projekte und ist weltweit auf über 50 Tonträgern zu hören. Ihre Stimmakrobatik gilt als einzigartig in der Musiklandschaft. Jessica Lurie (soprano, alto and tenor sax and voice) verschmilzt in ihrem Spiel die Einflüsse aus Osteuropäischer Musik und Funk. Tina Richerson (baritone saxophone and voice) ist eine Meisterin des Bepop. Sue Orfield (tenor sax, voice) ist gefragte Saxophonistin in den angesagten Blues und Country Bands der USA. Robert Kainar begleitet die Band seit 2008 am Schlagzeug und Perkussion. Die Erfahrungen aus seinem bunten Musikerleben verleihen der Band die jeweils passende Farbtönung.

 

Eintritt: 20,-

 


 

JOHANN ALLACHER

„Der Knochentandler”

LESUNG

Dienstag, 20. März, 20:00 Uhr

Am 15. März erscheint das neue Buch von Johann Allacher und bereits am Dienstag, 20. März wird „Der Knochentandler“ im KiK präsentiert. Der Roman ist eine Hommage an die Kulturstadt Wien und ihre Musiklegenden. Bummelstudent Erki Neubauer erwacht nach einer durchzechten Nacht nicht allein in seinem Bett: Neben ihm liegt ein Totenschädel. Dank alkoholbedingter Amnesie sieht er sich gezwungen, nachzuforschen: Wessen Schädel ist das, und wo kommt er her? Und was hat der Musikkritiker Liebkind damit zu tun? Mit seinen Fragen ruft Erki schnell skrupellose Gegner auf den Plan – und deckt eine aufsehenerregende Geschichte auf ...

Der Autor und Musiker Johann Allacher wurde in Wien geboren, wo er Rechtswissenschaften studierte. Da sich Frisur und Rockstar-Ambitionen nicht mit einer Juristenkarriere vertrugen, folgten Beschäftigungen als Angestellter und Unternehmer. Seit 2011 arbeitet er an Spannungsstoffen und humoristischen Texten im Wiener Dialekt. 2016 erschien sein Debütroman „Der Watschenmann“. www.johann-allacher.at

Johann Allachers Lesungen sind Kult - nicht nur in Österreich: Wiener Schmäh & Musik, gewürzt mit humorvollen Gedichten & Geschichten

In Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Thalia Ried

 

 

Eintritt: 10,-

 


 

JED THOMAS BAND

„70 Years of Rory Gallagher“

BLUES-ROCK

Freitag, 30. März, 20:00 Uhr

Anfang März hätte der Blues-Rock-Gigant Rory Gallagher aus Irland seinen 70sten Geburtstag gefeiert – was liegt da näher, als dieses Ereignis mit einem Musiker zu feiern, der wie kaum ein anderer das Leben und das musikalische Erbe Gallaghers fortführt. Jed Thomas, Mitinitiator und Stammgast des jährlichen „Rory Gallagher Festivals“ in Ballyshannon, dem Geburtsort des Protagonisten, spielt einen einzigartigen, unverkennbaren und großartigen Blues/Rock-Stil, den er live seit vielen Jahren mit Musikern wie Joe Bonamassa, der Rory Gallagher Band, Buddy Guy und Nine Below Zero zelebriert. Sein Blues-Gitarrenspiel ist eine Mischung aus klassischem Delta-Style, Slide-Guitar und Electric Blues. 2013 wurde sein Album „It‘s about bloody time“ weltweit von den Kritikern gelobt und von den Radiosendern ausgiebig gespielt. Die darauffolgende Europa-Tournee war ausverkauft und sorgte allerorts für großes Hallo. Das aktuelle Album „It‘s about bloody time too“ führt den Erfolg der britischen Blueslegende weiter und bringt ihn auf seiner Tour durch Europa nach langer Österreich-Abstinenz auch wieder in unsere Gefilde. Jed Thomas ist ein echtes Blues/Rock-Schmankerl, das live seine Magie voll entfaltet.

Line Up: Jed Thomas – vocals, guitar; Paul Austwick – hammond, piano; Nibbsy Toes – bass; Paul Milek – drums

 

Eintritt: 20,-

 


 

 



 

 



 

 

JAM-SESSION

„Offene Bühne von LMS Ried und KiK“

SZENE-QUERSCHNITT

Mittwoch, 7. März, 19:30 Uhr

Ab Mitte der 90er Jahre bis 2008 gab es im KiK in unregelmäßigen Abständen die beliebten Jam Sessions und Jazz Brunche. Die Jam Sessions wurden in Folge unter der Leitung von Hermann Linecker in diversen Rieder Lokalen mit großem Erfolg weiter veranstaltet. Jetzt kehrt die „Offene Bühne“ zurück ins KiK. Geplant sind acht Veranstaltungen im Jahr (Feber bis Juni und Oktober bis Dezember) und zwar an jedem ersten Mittwoch im Monat. In enger Zusammenarbeit mit der Landesmusikschule Ried möchte das KiK eine Plattform von Musikern für Musiker sein, egal welchen Alters oder Genres. Es geht bei der „Offenen Bühne“ auch darum, Talente zu zeigen, zu wecken und zu fördern. In ungezwungener Atmosphäre musizieren Profi-, Hobby- und Jung-Musiker und -Musikerinnen gemeinsam und auf Augenhöhe. Ein hochgeschätzter Musiker ist Klaus Dickbauer, der im KiK bereits so manche Jam Session bereicherte. Sein Ansatz, Musik zu verstehen ist folgender: „Wenn man, wie ich, seit Jahrzehnten im Musik-Business tätig ist, beginnen sich mehr und mehr die Bereiche von Unterhaltungsmusik, E-Musik, Weltmusik, Volksmusik und auch von Jazzmusik in den Köpfen der Musiker zu überlagern. Jede Art von Stilistik transportiert Inhalte und Einstellungen für sich. Wir suchen ein Konglomerat aus allem, reizvoll und spannend, wehmütig und aggressiv. Als Improvisateur ist man stets gefordert, seine eigene Musik neu zu entdecken und zu erfinden. Wie sich das Ganze letztendlich stilistisch erfassen lässt, ist für uns nicht von Wichtigkeit. Verspürt man als Musiker und als Zuhörer jenes Kribbeln im Nacken, die Urkräfte menschlich kreativer Ergüsse, oder auch wie immer geartete Faszinationen, so ist man, denke ich, im Reigen der Musikliebenden bestens aufgehoben. Also genug der Worte – lasst uns ’geigen’, horchen und genießen.“ Dem ist auch nichts hinzuzufügen.

 

 

Eintritt: frei

 



 

FREE  DANCE  CLUB

Der Free Dance Club findet am 28. Februar sowie am 28. März, von 19:00 bis 20:30 Uhr im KiK, Hartwagnerstr. 14, 4910 Ried statt.
Kontakt: Gabi Gadermaier, g.gadermaier@inext.at, Tel.: 0699/12796724